Als Patrick Fischer sein Aufgebot für die Olympischen Spiele in Mailand bekanntgab, sorgte vor allem ein Name für Verwunderung: Tyler Moy fehlt. Der Stürmer der Rapperswil-Jona Lakers war an der letzten WM mit zwölf Punkten Schweizer Topskorer.
Nicht nur in Rapperswil-Jona dürfte Moys Nichtberücksichtigung ein Thema sein – gilt der US-Schweizer doch als Leistungsträger und Publikumsliebling.
Physis vor Spielwitz
Fischer setzt für Olympia klar auf körperlich robuste Spieler. Auf Eisfeldern im NHL-Format sollen Physis und Defensive den Ausschlag geben. Kreative Akteure wie Moy oder Verteidiger Dominik Egli fallen diesem Ansatz zum Opfer.
Im Kader stehen zehn NHL-Spieler sowie insgesamt 20 Akteure aus dem aktuellen WM-Silberteam.
Schwierige Vorrunde
Die Schweiz trifft in Mailand auf Frankreich, Kanada und Tschechien. Ziel ist der direkte Einzug in den Viertelfinal. Ob ohne Tyler Moy die nötige offensive Durchschlagskraft vorhanden ist, wird sich zeigen.